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«Auch die Technik ist nicht fehlerfrei»

30busacca Der Schweizer Top-Schiedsrichter Massimo Busacca schreibt in der SportWoche, warum die Technik alleine die Schiri-Diskussionen nicht beseitigen kann.

Nach nur zwei Runden in der Super League haben die Diskussionen um die Unparteiischen wieder begonnen. Die Forderungen nach technischen Hilfsmitteln werden wieder laut, als wären sie für den Fussball ein Allheilmittel. Aber sind sie das wirklich?

Ich bin nicht in der Lage, hinter diese Technologien zu sehen und zu beurteilen, ob eine Torkamera oder ein Chip-Ball alle Probleme und heiklen Situationen ausschliessen kann. Vielleicht kann es bei einzelnen offensichtlichen Szenen unterstützen. Aber wo setzt man eine Grenze? Wo werden die Hilfsmittel eingesetzt? Nur an Welt- und Europameisterschaften? Oder auch in der Champions- und Europa League?

 

Die Kosten wären riesig

Derzeit diskutiert man in der nationalen Meisterschaft einen «Torraub». Also muss man die Technik auch in den nationalen Ligen verwenden können. Danach geht es nicht lange, bis die unteren Ligen und Junioren auch auf ihr Recht auf fehlerfreien Fussball pochen. Und das zu Recht. Aber auch die Technik arbeitet nicht immer fehlerfrei. Macht es einen Unterschied, ob eine Maschine einen Fehler macht, oder ein Mensch? Zudem kosten solche Hilfsmittel Unsummen an Geld. Die nötigen Investitionen würden aber bei vielen Klubs und Verbänden den Rahmen des Möglichen sprengen.

 

Lesen Sie weiter in der aktuellen SportWoche


 

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