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Proschwitz skort auch im Oberhaus

30proschwitz Die Statistik zeigt, dass sich Challenge-League-Topskorer in der ASL meist schwer tun. Mit zwei Toren aus zwei Spielen schickt sich der Deutsche Nick Proschwitz an, den Gegenbeweis anzutreten.

Wer in der Challenge League Torschützenkönig wird, spielt traditionellerweise die nächste Saison in der Axpo Super League – und kann dort in der Regel nicht an seine Treffsicherheit anknüpfen. So war es zumindest in den letzten Jahren.

Vincenzo Rennella, der in der Challenge-League-Saison 2008/09 noch nach Belieben traf und für Lugano 24 Mal einnetzte, bekam bei den Grasshoppers nichts mehr auf die Reihe – auch verletzungsbedingt. Ein mageres Tor gelang ihm in der höchsten Schweizer Spielklasse.

 

Der deutsche Sturmtank

Es gibt noch viele solche Beispiele. Einzig Luzerns Jean-Michel Tchouga schaffte es nach dem Aufstieg mit Luzern 2006, mit zehn ASL-Goals annähernd an seine Treffsicherheit anzuknüpfen.

Und jetzt kommt also Nick Proschwitz. Im letzten Jahr beeindruckte der 23-Jährige beim FC Vaduz mit 23 Toren in 29 Spielen. Der FC Thun schnappte sich den Sturmtank (1,92 m, 84 kg) aus Deutschland. Und der Transfer scheint sich schon gelohnt zu haben. Mit seinem Blitztor zum 1:0 gegen YB am ersten Spieltag sicherte Proschwitz den Berner Oberländern einen Punkt, sein Traumtor zum 3:2 bei Xamax Neuenburg brachte drei weitere Zähler aufs Konto der Thuner.

 

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