Gut gebrüllt, Alex Frei
Er lamentierte, schimpfte, ärgerte sich – und er skorte! Alex Frei schoss sich gegen Zürich den WM-Frust von der Seele. Und er strafte seine Kritiker Lügen - wie Sion-Präsident Christian Consantin.Es waren nicht die Neuen in der Axpo Super League, die beim ersten Erzrivalenderby zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich für Musik sorgten. Es war mit Alex Frei (31) vielmehr ein alter Hase, der etwas gegen einen ersten Sieg der Zürcher gegen den FCB seit November 2006 einzuwenden hatte.
Die Zweifel an der Qualität des Naticaptains füllten während und nach der WM in Südafrika tagelang die Schweizer Gazetten. Er habe das Joggeli als seine Altersresidenz gewählt, seinen Zenit überschritten. Unprofessionalität, Egoismus, Arroganz und schwindende Treffsicherheit wurden dem Nati-Rekordtorschützen (40 Tore) vorgeworfen.
Frei strafte Kritiker Lügen
Schon zum Saisonauftakt strafte der ehemalige Torschützenkönig der französischen Ligue 1 den Kritikern auf seine Weise Lügen. Frei verwarf zwar früh die Arme, lamentierte und ärgerte sich. Diese Frustsituationen sind typisch für ihn. Aber Frei reibt sich nicht auf.
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