Wo war Gygax nur während der WM?
Mit zwei Toren und einem Assist kehrte Daniel Gygax in die ASL zurück. Die Power und Kreativität des 28-Jährigen fehlte derNati an der WM. Der SpoWo verriet er, was er von einem Comeback hält.Haben Sie in der Nacht nach Ihrem Schweizer Comeback, dem 4:0 gegen St. Gallen, geschlafen?
Daniel Gygax: «Ich hab schon ziemlich gut gepennt. Ich meine, es hätte ja schlimmer kommen können. Ich habe eigentlich nur nach Niederlagen Mühe mit Schlafen.»
Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre Rückkehr reagiert?
«Viele Freunde haben mir geschrieben oder angerufen. Die meisten freuten sich, dass ich wieder hier bin, wo sie meine Matchs verfolgen können. Das Feedback war weniger auf mein erstes Spiel bezogen.»
... in dem Sie zwei Tore und einen Assist verbuchen konnten. Wie gross war Ihre Erleichterung nach der zweijährigen Durststrecke in Nürnberg?
«Naja, das erste Jahr mit dem Aufstieg in die Bundesliga war ja noch cool. Ich konnte meist spielen, wenn ich nicht verletzt war. Das zweite Jahr war dann ziemlich durchwachsen. Deshalb ist dieser Einstand für mich eine grosse Befriedigung.»
Mit welchen Erwartungen starteten Sie zu Ihrem Comeback in die Axpo Super League?
«Ich hatte mir vorgenommen, eine gute Falle zu machen und dachte, es wäre schön, ein Tor zu erzielen. Dass es dann gleich so eine geile Show würde, hätte ich nicht zu träumen gewagt. Viele Leute dachten, ich bräuchte erst eine gewisse Zeit, um mich einzugewöhnen. Das ist ja eigentlich auch normal. Doch am Sonntag passte einfach alles zusammen.»
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